Neuwahlen bei der ASF Zweibrücken

In einer Mitgliederversammlung tagte die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen im April.

Auf der Tagesordnung standen die Rückschau auf die Landtagswahl, sowie auf die vielfältigen Aktivitäten der Frauen in der SPD, sowie Neuwahlen des Vorstandes.Die bisherige Vorsitzende Sabine Wilhelm gab einen ausführlichen Bericht. Dazu gehörten auch die Aktivitäten im Landtagswahlkampf, wie z.B. ein Infostand am Internationalen Frauentag am Hilgardcenter. Hier wurden die Frauen insbesondere auf frauenspezifische Themen angesprochen, wie z. B. der immer noch geringere Verdienst der Frauen im Vergleich zu den männern, bei gleicher Arbeit.

Die Beteiligung der Frauen am Stand in der Fußgängerzone während des Wahlkampfes, sowie weitere frauenspezifische Veranstaltungen zu verschiedenen Themen.

Eine weiteres Treffen diente der Vernetzung zwischen SPD Frauen und dem Beirat für Migration und Integration, hier war ein intensiver Austausch zu verzeichnen, wie insbesondere den Flüchtlingsfrauen die Integration erleichtert werden kann.

Die Vorsitzende bedankte sich bei dem Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten 2 Jahre, allerdings stellte sie auch dar, dass es ihr nicht mehr möglich sei noch einmal zu kandidieren, da die Arbeitsbelastung als Fraktionsvorsitzende doch recht hoch sei und sie  auch im Hinblick auf ihr berufliches Engagement ausgelastet sei.

Bei den sich anschließenden Neuwahlen wurden folgende Frauen gewählt:

Vorsitzende: Hedi Danner

Stellvertreterinnen: Elke Moulin und Ingrid Weinberg

Schriftführerin: Gabriele Krieger

Beisitzerinnen: Sabine Wilhelm, Iris Weis, Pervin Taze, Silvia Kopf, Ingeborg Wilson, Gabi Stegner, Gabi Vogelgesang, Nina Eicher

Im Anschluss an die Neuwahlen, bedankte sich die neue Vorsitzende der ASF Hedi Danner  bei der bisherigen Vorsitzenden Sabine Wilhelm für die erfolgreiche Arbeit der letzten Wahlperiode der ASF.

Situation um das Evangelische Krankenhaus Zweibrücken

Sehr geehrter Herr Kirchenpräsident,

die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und unserer Region haben vergangene Woche mit großer Bestürzung von der drohenden Schließung des Evangelischen Krankenhauses erfahren.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses und deren Familien sind nun zu Recht in großer Sorge um ihren Arbeitsplatz und damit um ihre Existenz. Sie leisten seit vielen Jahren in einem nicht einfachen beruflichen Tätigkeitsfeld gute Arbeit und tragen dazu bei, dass sich die Patienten im Evangelischen Krankenhaus in guten Händen wissen. Sie haben in der Vergangenheit wesentlich zum guten Ruf dieser Einrichtung beigetragen.

Die gute medizinische Versorgung durch beide Krankenhäuser ist ein wertvoller Standortfaktor für unsere Stadt.

Die Sicherung und Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Zweibrücken sowie die Gesundheitsversorgung in der Region muss auch in Zukunft gesichert sein. Gerade mit Blick auf die regional demografische Entwicklung und den immer älter werdenden Menschen, die eine verstärkten medizinischen Betreuung bedürfen, brauchen wir eine gute medizinische Versorgung vor Ort. Die Wohnortnähe ist von großem Vorteil für Patienten und Angehörige.

Nicht zuletzt kommt dem Evangelischen Krankenhaus eine große identitätsstiftende Funktion für die Stadt und die Region zu.

Der LVIM hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lange Zeit in untragbarer Weise im Unklaren über die Zukunft des Krankenhauses und damit auch ihrer persönlichen Zukunft gelassen.

Auch die Menschen in der Region und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zweibrücken wurden durch den Träger zu lange in dem Glauben gelassen, dass man die Sache im Griff habe. Wie sich jetzt vergangene Woche gezeigt hat, ist das Gegenteil der Fall.

Ein Verhalten, das wir von einem kirchlichen Träger, der christlichen Werten verbunden ist, nicht erwartet haben. Ein Verhalten, das weder die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, noch die Bürgerinnen und Bürger der Region und der Stadt Zweibrücken, die sich immer für das Krankenhaus eingesetzt  haben, verdienen.

So stellen wir uns die gebotene Wertschätzung für die Mitarbeiter des Krankenhauses und die Menschen in unserer Region nicht vor.

Dem LVIM sind grobe betriebswirtschaftliche Fehlentscheidungen vorzuwerfen, die jetzt auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen werden.

Als Kirchenpräsident stehen auch Sie in der Verantwortung für das beschämende Verhalten und das untragbare Geschäftsgebaren des LVIM.

Wir erwarten künftig einen offenen, ehrlichen und verantwortungsvollen Umgang der Kirche mit den Entscheidungen, die jetzt anstehen.

Die SPD Zweibrücken setzt sich seit dem 13.02.2016 mit einer Unterschriftenaktion für den Erhalt der Arbeitsplätze und der Sicherung des Gesundheitsstandortes Zweibrücken und der Region ein.

Diese Unterschriften übermitteln wir an Sie und appellieren an den christlichen Auftrag und die christliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Pfalz.

Wir fordern Sie auf, sich für eine sinnvolle Nutzung des Evangelischen Krankenhauses einzusetzen, alle Anstrengungen zu unternehmen, um einen seriösen Investor zu finden, und Ihre ganze Kraft für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.

 

Brief als pdf zum Download

Die SPD Zweibrücken trauert um Helmut Schmidt

Helmut Schmidt (1918 - 2015)
Die SPD trauert um Helmut Schmidt. Wir alle verneigen uns vor der historischen Lebensleistung des großen sozialdemokratischen Staatsmannes, der unsere Partei und unser Land über Jahrzehnte geprägt hat.

Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge Abgründe und Höhepunkte der deutschen Geschichte. Er wurde geboren in der Endphase des deutschen Kaiserreiches, wuchs auf in der Weimarer Republik und erlebte und überlebte als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg begann er in der SPD seine so beeindruckende politische Laufbahn, um das demokratische Deutschland mit aufzubauen. In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten. Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfen Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen, machten ihn zu einem der ganz großen Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie keinem anderen Staatsmann in der Geschichte der Bundesrepublik haben die Menschen in Deutschland Helmut Schmidt vertraut.
 
Auch nach seiner Kanzlerschaft verkörperte Helmut Schmidt als elder statesman die internationale Tradition der Sozialdemokratie. Als kosmopolitischer Hanseat dachte und handelte er weit über die Grenzen Deutschlands, ja Europas, hinaus in weltpolitischen Zusammenhängen. Fest verwurzelt in seiner Hamburger Heimat, vermochte er wie nur wenige andere, Politik in globalen Zusammenhängen zu verstehen und zu konzipieren.

Die SPD hat einen ihrer ganz Großen verloren. Wir werden seine Urteilskraft, seine Weitsicht und seinen Rat vermissen.
 

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