Zweibrücken - das hat was!

Unsere Stadt hat viel zu bieten. Das müssen wir noch mehr hervorstreichen. Denn damit können wir den Tourismus und die Wirtschaft noch stärker ankurbeln: ein optimales Wanderwegenetz, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, eine Zweibrücken-Card für kulturelle, touristische und gastronomische Angebote – ja, das hat was!

Wir wollen, dass Zweibrücken sich als Wirtschaftsstandort weiter gut entwickelt. Das sichert Arbeitsplätze und somit das Auskommen für Familien. In Zweibrücken lässt es sich gut leben; gut arbeiten können, soll man hier auch. Nicht zuletzt profitiert die Stadt auch von den Einnahmen aus der Gewerbesteuer. In guten Jahren schaffen wir auch dank vieler Maßnahmen in den letzten Jahren schon den ausgeglichenen Haushalt. Das reicht aber noch nicht, die Situation ist immer noch eine große Herausforderung.

Wir unterstützten den Oberbürgermeister in seinem Bestreben, die Wirtschaftsförderung zur Chefsache zu machen und eine neue Leidenschaft dafür zu entwickeln. Investitionen in Zweibrücken müssen attraktiv sein – sinnvolle, auch ambitionierte Projekte müssen bei uns eine echte Chance auf Umsetzung haben.

Wir brauchen auch Möglichkeiten, sog. Start up-Unternehmen einen Ausgangspunkt zu bieten. Damit sind wir in der Vergangenheit auf dem Kreuzberg gut gefahren. Warum nicht auch in der Innenstadt? Die Idee, das ehemalige Finanzamt dahingehend zu entwickeln, unterstützen wir.

Auch für kleine handwerkliche Betriebe brauchen wir Optionen. Auf dem ehemaligen Raiffeisengelände passiert, dank privater Investition, etwas. Andere Ideen sollten wir prüfen.

Im Bereich der Innenstadt wollen wir eine neue Initiative zur Stärkung des Wochenmarktes starten. Eine Stadt braucht samstags einen attraktiven Markt. Davon haben sowohl die Beschickerinnen und Beschicker als auch die Besucherinnen und Besucher etwas. Wie wäre es mit einem monatlichen Markt-Frühstück mit Musik während der Frühlings- und Sommermonate? Wir machen mit diesem Format gute Erfahrungen…

Tourismus biete eine Chance, weil wir viel zu bieten haben. Wir wollen, dass neben den herzoglichen Wurzeln auch die freiheitlich-demokratische Geschichte Zweibrückens noch stärker genutzt wird. Die Namensgebung für das Kultur- und Bildungszentrum in der ehemaligen Hauptschule Nord, für das wir einen Namensfindungswettbewerb initiiert haben, ist nur ein sichtbares Zeichen dafür – da geht noch mehr.

Unsere vorhandenen Wanderwege sollen ertüchtigt und regional noch besser vernetzt werden. Die Chancen eines Premiumwanderweges wollen wir prüfen und ggf. gemeinsam mit unseren Nachbarn in der Verbandsgemeinde konzipieren.

Kultur, Tourismus, Gastronomie – das gehört zusammen. Wir wollen eine „Zweibrücken-Card“, die diese Dinge miteinander verbindet, es attraktiv macht, länger in der Stadt zu verweilen und am Ende allen nutzt. Das Kulturamt sollte gemeinsam mit dem Stadtrat und den Betroffenen ein entsprechendes Konzept zur weiteren Diskussion erarbeiten.

Zweibrücken ist und bleibt die „Stadt der Rosen und der Rosse“. Die Bemühungen um die Sicherung des Landgestüts unterstützen wir. Der Rosengarten ist ebenfalls ein Aushängeschild für unsere Stadt. Wir wollen aber auch wieder mehr Rosen im Stadtbild, quasi ein Blick in den Rosengarten für jedermann.