Fraktion
Die SPD Stadtratsfraktion hat beantragt, das Thema Zukunft der Drogen– und Suchtbehandlung in Zweibrücken auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung vom 17. Dezember 2014 aufzunehmen.
Das Suchtmedizinische Zentrum in der Gabelsbergerstraße ist seit vergangener Woche geschlossen, weil es dort zu Ausschreitungen von Patienten kam.
Damit ist eine besorgniserregende Lücke in der medizinischen Versorgung suchtkranker Menschen in Zweibrücken und der näheren Umgebung entstanden.
Im Interesse der betroffenen Menschen, die an schweren psychischen Grunderkrankungen leiden, sind jetzt schnelle Lösungen mit dem Ziel der Fortsetzung der medizinischen Versorgung in diesem Bereich erforderlich.
Die Verwaltung wird daher gebeten, spätestens bis zur nächsten Stadtratssitzung am 17. Dezember 2014 unter Einbeziehung aller Beteiligten nach Lösungen zu suchen, die die medizinische Versorgung suchtkranker Menschen in Zweibrücken auch in Zukunft gewährleistet. Hierbei sollte auch die Frage einer etwaigen finanziellen Unterstützung durch die Stadt geprüft werden. Gegebenenfalls wäre hier auch eine Beteiligung anderer Kommunen denkbar, da nicht alle Betroffenen, die die Leistungen des Suchtmedizinischen Zentrums in der Vergangenheit in Anspruch genommen haben, ihren Wohnsitz in Zweibrücken haben.
Mit Blick darauf, dass die medizinische Versorgung suchtkranker Menschen keine originäre Selbstverwaltungsaufgabe der Kommunen darstellt, wird die Verwaltung darüber hinaus gebeten, eine finanzielle Unterstützung beim Land einzufordern. Nachdem die ehemalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, noch in dieser Woche dem hierfür zuständigen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie als Ministerin vorstehen wird, sind wir zuversichtlich, dass die Verwaltung dort auf das erforderliche Verständnis für eine schnelle Hilfe, nicht nur in finanzieller Hinsicht, treffen wird.
Die nächsten Bürgersprechstunden der SPD-Stadtratsfraktion finden zu folgenden Terminen jeweils von 17 bis 18 Uhr im Parteibüro, Ritterstr.9 in Zweibrücken statt:
Wie schon in den Jahren zuvor war die Halloween-Party in der Innenstadt auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Und ebenfalls wie in den Vorjahren war die SPD-Stadtratsfraktion wieder mit einem eigenen Stand dabei.
"Süßes oder Saures" gab's für die vielen kleinen, fantasievoll kostümierten Besucherinnen und Besucher. "Drachenblut" in Form von Johannisbeersaft durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Für die größeren Gäste hatte die Fraktion auch ein Gläschen Rotwein parat.