Der Weg ist das Ziel!

Die Wege, auf denen wir alle unterwegs sind, möchten wir optimieren: Für AutofahrerInnen, RadfahrerInnen, FußgängerInnen. Wie kommen wir alle noch besser und gefahrenloser von A nach B? Wo schaffen wir Wohlfühl- und Ruhezonen? Wie schaut der Hauptbahnhof in Zukunft aus? All diese Fragen möchten wir gemeinsam mit euch beantworten.

Wir wollen unsere Zweibrücker Straßen weiter nach und nach instandsetzen und ausbauen. Dazu müssen das Straßenausbauprogramm für eine neue 5-Jahres-Periode weiterentwickelt und ggf. angepasst sowie die Prioritäten neu diskutiert werden. Ein gutes und funktionierendes Straßennetz ist wichtig und ein Standortfaktor.

Neben dem Autoverkehr, der in unserer ländlich geprägten Region weiter eine wichtige Rolle spielen wird, wollen wir den Radverkehr in unserer Stadt stärken. Lückenschluss in Mittelbach, Anbindung von Mörsbach und die Weiterführung des Radwegs von Oberauerbach nach Niederhausen sind dabei drei Aspekte, die in ein umfassendes kommunales Radwegekonzept eingebunden werden sollen.

Selbstverständlich werden wir den weiteren Prozess um die S-Bahn-Verlängerung bis nach Zweibrücken weiter begleiten und nicht nachlassen, bis der erste Zug fährt.

Dabei kommt auch dem Hauptbahnhof eine wichtige Bedeutung zu. Er ist das „Eingangstor“ in unsere Stadt für Bahnreisende. Mit dem Erwerb durch die städtische Gewobau wurde ein wichtiger Schritt vollzogen. Jetzt müssen weitere folgen: Wie soll das Gebäude genutzt werden? Wir wollen, dass Gespräche geführt werden, damit eine attraktive Belegung möglich wird. Die Idee, die Post dorthin umzusiedeln, hat nichts von ihrem Reiz verloren. Warum nicht auch ein „Bürger-Ideen-Forum“ dazu einberufen – die Kreativität und das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger sollten wir nutzen.

Nicht zuletzt wollen wir unsere Fußgängerzone stärken. Die Erhöhung der Verweildauer wird dabei immer wieder angestrebt. Dabei muss auch die Sicherheit stimmen. Autoverkehr in der Fußgängerzone und den angrenzenden Plätzen wie dem Alexander- oder dem Hallplatz geht gar nicht. Er muss auf das absolut Notwendige und Erlaubte reduziert werden. Das muss auch überwacht werden. Wo mit baulichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden kann, soll das geprüft und im Rahmen des Machbaren umgesetzt werden. Den Einstieg dazu haben wir
bereits auf den Weg gebracht.