26.09.2018 in Wirtschaftspolitik

Marold Wosnitza: Zweibrücken kann mit Blick auf das Zusammenspiel Wirtschaft und Verwaltung mehr

 

Soeben wurde die 5. IHK Pfalz Umfrage 2018 zur Bedeutung und Zufriedenheit von Unternehmen in 12 Städten und Gemeinden veröffentlicht. Die Daten wurden im April/Mai dieses Jahres erhoben (https://www.pfalz.ihk24.de/standortpolitik/wirtschaftspolitik/IHK-Positionen/standortumfrage_2018/4157862)

 

Um es kurz zu machen: Es gibt viel Luft nach oben und sehr viel zu tun.

 

"Die Ergebnisse spiegeln das wider, was ich bei meinen vielen Unternehmensbesuchen gehört und beobachtet habe.", so OB-Kandidat Marold Wosnitza.

 

Und weiter: "Deswegen habe ich schon bei meiner Nominierung am 2. August ein Umdenken angemahnt. Wir brauchen einen veränderten Umgang mit unseren ansässigen Unternehmen und mit den ansiedlungswilligen Unternehmen. Wir brauchen verkürzte Bearbeitungszeiten. Wir brauchen ein besseres Standortmarketing.

 

Wir brauchen insgesamt eine neue Strategie.

 

Wir müssen eine Serviceorientierung leben. Wir müssen uns als Partner der Unternehmen verstehen."

 

Mehr Details zu denÜberlegungen vo Marold Wosnitza findet man hier

 

 

Auszüge aus dem Bericht:

 

„Zweibrücken hat im Vergleich zur letzten Umfrage deutlich verloren und erhält aus Sicht seiner Unternehmen bei den Rahmenbedingungen insgesamt mit 3,0 auch im Vergleich zum Jahr 2015 (2,7) einen unterdurchschnittlichen Wert.” (S. 42).

 

„Lag die Arbeit der Wirtschaftsförderung bei der letzten Umfrage bei allen Aspekten über dem Durchschnitt der befragten Kommunen, so ist es diesmal umgekehrt. Alle Faktoren in diesem Bereich werden leicht unterdurchschnittlich beurteilt. So erhält die Wirtschaftsförderung für ihre Kompetenz eine 3,1 (2015: 3,0) und für ihre Kundenähe eine 3,0 (2,8). Zudem wünschen die Unternehmen ein besseres - am besten regionales - Standortmarketing, das sie derzeit mit 3,6 (3,4) beurteilen.

 

Sehr schwach wird die Arbeit der Verwaltung eingeschätzt. Besonders die Bearbeitungsdauer von An- liegen mit 3,7 (3,4) und die Begründung von Entscheidungen mit 3,8 (3,5) erreichen Tiefstwerte in der Umfrage. Die Unternehmen vermissen mit 3,6 (3,3) ein offenes Ohr für Wirtschaftsfragen und wünschen mehr Verständnis und Kompetenz. Zudem spüren sie die vergleichsweise hohen kommunalen Steuern und Abgaben, was in einem Wert von 3,8 (3,6) deutlich wird.

Bei den „weichen“ Standortfaktoren wird die wichtige Lebensqualität mit 2,6 (2,6) positiv bewertet, genauso wie das Schulangebot mit 2,3 (2,5). Deutlich schwächer wird die Attraktivität der Innenstadt mit 3,8 (3,5) beurteilt. Insbesondere fehlende städtebauliche Konzepte, vor allem gegen die zunehmenden Leerstände, werden kritisiert.“ (S. 42f)

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